Zusammenfassung
Hitzeschlacht beim C-Beach-Cup auf den Schmalediven
Trotz hochsommerlicher Temperaturen und offizieller Hitzewarnungen wurde der C-Beach-Cup der Thüringer Beach-Serie in Schmalkalden zu einem vollen Erfolg. Während Turniere in Bayern und Sachsen aufgrund der extremen Wetterlage abgesagt wurden, setzte der Schmalkalder VV alles daran, die Veranstaltung im Freibad Näherstille sicher und sportlich fair durchführen zu können. Das ursprünglich gemeldete Teilnehmerfeld von sechs Damen- und 18 Herrenteams schrumpfte zwar aufgrund der außergewöhnlichen Bedingungen auf vier Damen- und zehn Herrenteams, dennoch boten die angereisten Beachvolleyballer den Zuschauern hochklassigen Sport und spannende Begegnungen.
Die Organisatoren reagierten mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket auf die Hitze. Die Spielfelder wurden regelmäßig mit Wasser gekühlt, die Sätze verkürzt und zusätzlich zu den regulären Auszeiten eine weitere Auszeit sowie eine Trinkpause in der Satzmitte eingeführt. Außerdem standen den Athletinnen und Athleten während des gesamten Turniers kostenfrei gekühltes Obst, ausreichend kalte Getränke und Salzgebäck zur Verfügung. Von 9.30 Uhr bis 19 Uhr wurden insgesamt elf Spielrunden absolviert. Für das umsichtig organisierte Turnier erhielt der Schmalkalder VV von allen Seiten großes Lob. Die Spieler hoben insbesondere die hervorragende Betreuung und die konsequente Umsetzung der Hitzeschutzmaßnahmen hervor.
Auch sportlich wussten die Gastgeber zu überzeugen. Bei den Damen spielte sich das Schmalkalder Duo Lana Weisheit und Lilian Wolf bis auf Platz zwei vor. Sie mussten sich den Eisenacherinnen Böhm/Hering knapp geschlagen geben. Weisheit/Wolf hatten zuvor selbst Schwerstarbeit leisten müssen und die Eisenacher besiegt, konnten sich in einem packenden Spiel im Tiebreak nicht gegen Tabea Dreiack und Lotte Hofmann durchsetzen.
Für den emotionalen Höhepunkt des Tages sorgte das Herrenfinale. Vor heimischem Publikum standen sich gleich zwei Schmalkalder Teams gegenüber. Bei Temperaturen von rund 35 Grad lieferten sich Thomas Hinz und Martin Dimitrov mit Tim Ackermann und Philip Köhler ein hochklassiges und kräftezehrendes Endspiel, das eigentlich keinen Verlierer verdient hatte. Erst nach einem dramatischen Tiebreak setzte sich Hinz/Dimitrov mit 19:17 denkbar knapp durch und sicherte sich den Turniersieg. Auch die weiteren Schmalkalder Teams überzeugten. Nikola Dimitrov, der jüngere Bruder von Martin, erreichte gemeinsam mit Jonas Schirrmeister einen hervorragenden vierten Platz. Marius Hochmuth und Valentin Peter komplettierten mit Rang fünf das starke Gesamtergebnis der Gastgeber.
