Zusammenfassung
Schmalkalder VV verpasst Punktgewinne trotz großer Moral
Der Heimspieltag des Schmalkalder VV in der Thüringenliga hielt, was er im Vorfeld versprach. Viel Spannung, hochklassige Ballwechsel und leider auch die erwartete Schwere. Gegen den mehrfachen Ligameister VC Gotha III, der mit den ehemaligen Bundesligaakteuren Marcel Herrmann (Diagonalangriff) und Christian Franz (Zuspiel) antrat, musste der SVV trotz engagierter Leistungen zwei Niederlagen einstecken.
Die Schmalkalder starteten mutig in die Partie und setzten sich nach einem vorsichtigen Abtasten sogar auf 19:14 ab. Vor allem Felix Schliewenz überzeugte mit starkem Blockspiel und wichtigen Punktgewinnen. Doch Gotha erhöhte in der Schlussphase des Satzes Druck und Risiko, mit Erfolg. Beim 22:22 war der Vorsprung dahin, und am Ende fehlte dem SVV das nötige Quäntchen Glück. Satz eins ging knapp mit 23:25 an die Gäste.
Im zweiten Durchgang demonstrierten die Hausherren, wozu sie an einem guten Tag fähig sind. Martin Dimitrov setzte Gotha mit druckvollen Aufschlägen enorm unter Stress, sodass die Gäste kaum ins eigene Spiel fanden. Mit einem deutlichen 25:6 (!) siegten die Schmalkalder hochverdient.
Der dritte Satz entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams glänzten mit starken Abwehraktionen, doch Schmalkalden brachte sich mit insgesamt acht Fehlaufschlägen selbst immer wieder in Bedrängnis. Wieder war es am Ende unglücklich. Mit 24:26 musste der SVV den Satz erneut hauchdünn abgeben.
Der vierte Abschnitt war geprägt von der Enttäuschung über die vergebenen Chancen. Schmalkalden wirkte verkrampft, während Gotha in den entscheidenden Situationen abgeklärter agierte. Mit 18:25 ging der Satz und damit das Spiel an die routinierten Gäste.
Aufstellung Schmalkalder VV: Martin Dimitrov, Chris Hartung, Marko Henke, Marius Hochmuth, Valentin Peter, Niclas Rothamel, Felix Schliewenz, Sebastian Schmidt
