Volleyball geht im Kopf los!

Schmalle für alle

Details

Datum Uhrzeit Liga Saison
1. Mai 2025 12:30 Sonstiges 2024/2025

Ergebnisse

TeamErgebnis
Schmalkalder VVFreude

Zusammenfassung

Bunte Vielfalt auf dem Neumarkt

Als Feel-Good-Event war er beworben worden, der 1. Mai auf dem Schmalkalder Neumarkt. Der Plan ging auf. „Schmalle für alle“ war ein kunterbuntes Programm mit viel Aktion und guter Laune.
Juna und Lara hatten Herzen und Sterne auf ihre Stofftaschen gestempelt. Kartoffeldruck machte Spaß. Ab damit in die „Bügelpresse“. Nils Wieczorek sorgte dafür, dass die aufgedruckten Zeichen garantiert halten. Insgesamt 80 Stoffbeutel hatte er mit dem Hashtag-Logo #SchmalleFürAlle versehen. Zwei Tage Arbeit investierte er dafür. Und die Taschen waren zum Feel-Good-Event am 1. Mai auf dem Neumarkt in Schmalkalden der Renner. Unter dem Motto „Schmalle für alle“ war gute Laune angesagt. Geschafft haben das die Organisatoren vom Bündnis für Demokratie und Toleranz in Schmalkalden durch eine bunte Vielfalt. In Kooperation mit dem Kulturverein Villa K hatte sich der Neumarkt in einen Anlaufpunkt für jedermann verwandelt.
Eingeladen waren alle Altersgruppen. Die Herkunft spielte keine Rolle. Je mehr Nationen kamen, umso vielfältiger wurde es. Und man schaffte es, Menschen aus mehr als 30 Ländern zu vereinen. Catharina Wassink nannte Brasilien, Tunesien, Indien, Venezuela, Kolumbien, Marokko und Ecuador als nur einige Beispiele. Gemeinsam mit Ralf Gebauer führte sie durch das Bühnenprogramm. Und das versprach einiges. In erster Linie Livemusik. Ob Duos, Nachwuchsbands, indische Tanzgruppen oder Carsten Daerr am Piano und Franziska Schneider (Gesang) jeder Beitrag kam an, wurde bejubelt und gefeiert.
Längst hatten es sich Menschengruppen auf den Rasen bequem gemacht, die Picknickdecken ausgebreitet. So konnte man die Seele baumeln lassen. Wer lieber aktiv werden wollte, der fand links und rechts der Bühne ausreichend Beschäftigung. Kinder und Jugendliche konnten sich im Turniersport „Juggern“ ausprobieren. Basteleien wurden angeboten. Graffiti lockte. Die entstandenen Werke waren kunterbunt, wurden zum Trocknen ausgehangen und passten bestens zum Event. Auch der Weltladen war vertreten.
Stefan Schwabe und sein Team vom BUKS-Verein meinten: „Demmeln fetzt“ und wiesen damit bereits auf das Stadtradeln hin. Außerdem stellten sie ihr FUKS-Projekt vor. Es durfte sogar Fußball gespielt werden. Ein Erzählcafé gehörte auch dazu. Wer Lust hatte, konnte in einer Schüssel Erde, Lehm und Samen zu Bienenpralinen zusammen kneten. Hinter der Bühne zog eine Fotobox die Menschen an. Viele posierten mit dem Logo der Veranstaltung vor der Kamera. Und was gab es zu essen? Bratwürste natürlich. Aber auch Chicken Tikka aus Indien, Grillkäse, gefüllte Weinblätter und Baklava, ein Dessert aus der Türkei.
Am Stand der Damen und Herren von „Über den Tellerrand“ wurde Börek, ein türkisches Teiggericht, angeboten. Viele hatten aber auch Essen mitgebracht. Auch das war erlaubt. In der Milchhalle herrschte Hochbetrieb. „Es ist eine richtig schön entspannte Atmosphäre“, meinte Ralf Gebauer. Und genau das war ein Anliegen der Organisatoren. „Wir wollen wieder sichtbar werden. Nicht mit einer Demonstration. Mit einem Event, wo sich jeder wohl fühlt“, erklärte Lisa Eckhardt vom Bündnis für Demokratie und Toleranz Schmalkalden. Bezüglich des Events sprach sie von einer Hau-Ruck-Aktion. Denn erst im Februar war der dafür benötigte Plan aufgestellt worden. „Nee, doch nicht, aber ich und den berühmten Zeigefinger – das wollen wir nicht“, erklärte Philipp Schwabe, ein Kopf vom Bündnis für Demokratie und Toleranz. Vielmehr wolle man aus den Gräben raus, etwas zusammen gestalten. Sehr viel an Weltoffenheit sei schon zu finden, man müsse es nur gemeinsam leben.
Ein buntes und weltoffenes Schmalkalden sollte gefeiert werden. Und das gelang. Der Neumarkt bot die passende Kulisse zum Musikhören, Essen, Reden, Basteln und Kreativwerden. Ein dickes Dankeschön richten die Organisatoren an Bauhof und Stadtverwaltung, die die Veranstaltung nach Kräften unterstützten. Nicht vergessen werden darf auch Andrea Kästle, die mit ihrem „Biografie-mobil“ vor Ort war und mit vielen Menschen ins Gespräch kam. Fazit: Offenheit und Gemeinschaft sind der richtige Weg. Künftig darf es in Schmalkalden gerne noch mehr davon sein.
von Anett Recknagel

Natürlich war der Schmalkalder auch mit einem Stand vertreten, um zu zeugen, dass wir mit unseren Sportgruppen schon immer weltoffen waren und sind. Ein dickes Dankeschön zur Betreuung unseres Standes geht an Charlotte Müller, Elaina Stengel, Maximilian Kruschinski, Markus Wesoly, Najah Hababa, Mahmut Hababa, Jonas Schirrmeister, Andriy Postovoyt

Ort

Altmarkt (Schmalkalden)

Altmarkt 1, 98574 Schmalkalden, Deutschland